Die Korkspezialisten
Unser Ausstellungsraum 069 / 303067
Rohdichte: 440-550 kg/m³, wir empfehlen eine Rohdichte von min. 500kg/m³
Wärmeleitfähigkeit: 0,060 W/mK
Brandstoffklasse: B2
Die folgenden Werte gelten für Korkparkett der empfohlenen Dichte von 500 kg/m³.
Schallabsorptionsgrad: 0,5 - 0,8 bei 500 Hz
Trittschallverbesserungsmaß (Din 4109): 13- 16 dB je nach Stärke des Belages
Brandverhalten (nach Din 4102): Brandstoffklasse B2
Ableitfähigkeit für elektrostatische Ladung (nach Din 51953) 11 x 10³ kW, in trockenem Zustand gut isolierend, antistatisch
Eindruckverhalten (nach Din 51955 ): nach Entlastung min. 0,15 - 0,21 mm, rückfedernd, rollstuhlfest
Temperaturbeständigkeit: ist gegeben, max. Schrumpfung 0,25%, bei 100°C unter 1%
Für folgende Bereiche kann Korkparkett nicht empfohlen werden:
Hingegen häufiger Aussagen, Kork aus Portugal habe die beste Qualität, muss ganz deutlich gesagt werden, dass die Qualität des Korkparketts ausschließlich von folgenden Kriterien abhängig ist:
Das Herkunftsland spielt keine Rolle bei den Fragen der Qualität, ausschließlich die verwendeten Materialien und die Art der Verarbeitung sind ausschlaggebend!
Grundsätzlich ist für die Bodenverlegung nur ein lösemittelfreier Kontaktkleber auf Wasserbasis zu empfehlen.
Ölen und/oder Wachsen ist die eine Art der Versiegelung. Hier sind zwei Arbeitsschritte notwendig:
Zuerst wird das Korkparkett imprägniert, dies geschieht mittels eines Hartwachsöles, um die Poren zu schließen. Nachdem das Öl eingezogen und getrocknet ist, muss das Korkparkett poliert werden, um überschüssiges Öl zu entfernen und einen möglichst glatten Untergrund für das Wachs zu erhalten. Anschließend kann der Boden gewachst werden. Bitte die Verarbeitungshinweise der Hersteller aufmerksam lesen!
Es kann ausschließlich massives Korkparkett verwendet werden. Öle und Wachse können Orangenessenzen und andere allergikerfeindliche Substanzen enthalten, bei Allergikern bitte unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten!
Diese Art der Versiegelung benötigt einen höheren Pflegeaufwand, das Korkparkett muss in einem ca. 4 bis 6 wöchigen Zeitraum gewachst und noch öfter gebonert werden, damit sich keine Laufspuren bilden.
Unterschiedliche Verarbeitung und Haltbarkeit bei Kalt- und Heißwachs. Manche Wachse neigen im Sommer dazu, warm zu werden, was unangenehm sein kann (Klebegefühl).
Hier wird nach der Verlegung des Korkparketts der Boden von Korkverschnitt und anderen Schmutzpartikeln gereinigt (Staubsauger). Anschließend wird die Versiegelung mittels einer feinen Kunststoffrolle oder einer feinen Lammfellrolle im Stehen aufgetragen. Die erste Versiegelungsschicht muss je nach Luftfeuchtigkeit 6 bis 8 Stunden austrocknen. Dann kann die zweite Schicht aufgebracht werden. Die dritte und letzte Schicht benötigt 5 bis 7 Tage zum Aushärten. Diese Zeit wird benötigt, damit alle Wasserteile aus der Versiegelung in die Raumluft diffundieren können. Erst nach Ablauf dieser vorgegebenen Zeit ist es möglich, die Möbel auf das Korkparkett zu stellen.
Bei der Versiegelung mittels eines Lackes sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Versiegelung keine Lösungsmittel enthält, die in die Raumluft abgegeben werden, und dass der Lack über eine gewisse Elastizität verfügt, da er sonst porös werden kann. Der Lack muss in regelmäßigen Abständen mit einem Pflegemittel (Wachsemulsion) behandelt werden. In Räumen mit hoher Nutzung, sowie Badezimmern und Küchen sollte auf jeden Fall mit einem Wasserlack versiegelt werden!
Korkparkett wird in Stärken zwischen 3,2 mm und 8 mm hergestellt. Die handelsübliche Ware liegt jedoch vorwiegend bei 4,0 , 5,0 und 6,0 mm. Korkparkett mit 3,2 mm ist durch die geringe Rohdichte eigentlich als Bodenbelag gar nicht geeignet. Diese billige Baumarktqualität hat zudem ein wenig ansprechendes Dekor. Die Stärke des Korkparketts wird durch die an ihn gestellten Anforderungen bestimmt. In Bereichen mit höchster Belastung, z.B. Kindergärten und Schulen wird hauptsächlich 5-6 mm starker Kork eingesetzt. Im Wohnbereich ist ein Korkparkett von 4-5 mm völlig ausreichend, in Kellerräumen sollte aber ein min. 6 mm starker Kork zum Einsatz kommen.
Der relativ dunkle Naturton eines Korkparketts wird durch UV- Einstrahlung heller, er bleicht aus. Anders als Holz, welches nachdunkelt, bekommt das Korkparkett einen honig-farbenen Ton. Wir raten von "UV-sicherem" Lack ab, die Praxis hat gezeigt, dass die Ausbleichung nicht verhindert werden kann. Kork ist, wie auch Holz, ein natürlicher Werkstoff und verändert sich! Gefärbtes Korkparkett ist lichtecht. Wenn Korkparkett mit Dispersionsfarben gefärbt oder lasiert wurde, bleibt die Farbe erhalten, es gibt keine Ausbleichungen.
Bei Korkböden wird zwischen massiven und furnierten Platten unterschieden:
Mit einer Dicke von min. 3,2 mm, vor deren Erwerb wir aber aufgrund der nicht mehr vorhandenen positiven Eigenschaften eher abraten. Massives Korkparkett besteht aus hochkomprimiertem Korkschrot und ist mit ca. 6 unterschiedlichen Strukturen erhältlich. Sie erkennen massives Korkparkett daran, dass die Korkplattenoberseite die gleiche Optik hat wie die Unterseite. Gewachstes Korkparkett sollte mindestens eine Stärke von 6 mm haben. Massives Korkparkett ist wesentlich teurer als furniertes Korkparkett.
Bestehend aus hochkomprimiertem Korkschrot, mit einer dekorativen Furnierschicht versehen. Bei furniertem Korkparkett sollte darauf geachtet werden, dass die massive Korkschicht mindestens 3,8 mm Stärke aufweist. Auch hier und gerade bei furniertem Korkparkett sollten mindestens 4 mm gewählt werden. Bei 5 mm Korkparkett verstärken sich die physikalischen und technischen Eingeschaften. Die unterschiedlichen Furniere geben dem Korkparkett einen ungewöhnlichen Charme, der selbst nach Jahren des Gebrauchs nicht verloren geht. Mittlerweile kann zwischen ca. 35 verschiedenen Dekoren gewählt werden. Furniertes Korkparkett kann nicht nachgeschliffen werden. In Räumen mit hoher Nutzung sowie Badezimmern und Küchen sollte auf jeden Fall mit einem Wasserlack versiegelt werden! In Ladengeschäften raten wir zu einem speziellen HD-Lack. Dieser ist wesentlich strapazierfähiger durch eine hochkomprimierte Oberfläche. Der lebendige Charakter des Bodens bleibt auf jeden Fall erhalten.